Taff, selbstständig und witzig
31. März 2007
Mira Bartuschek ist Lotte
„Lotte ist klasse Frau, ein taffe Frau, mit einer weichen Seite und einer anderen in der sie viel Verantwortung übernimmt und ihre Frau steht.“ Wenn Mira Bartuschek über Lotte redet kommt sie richtig ins Schwärmen und setzt dieses Lächeln dabei auf, mit dem sie alle gewinnt und überzeugt.
„Ja diese Selbstständigkeit und dieses Selbstverständliche das sie hat, das ist gut und sehr sympathisch.“ Dabei hat sie Klamotten an, die schon ein wenig selbstgestrickt aussehen, wenn man es positiv sieht heißt das: Fröhlich, bunt und jugendlich. „ Ich habe sehr gehofft, dass es klappt mit der Rolle und sie passte bei mir auch gerade gut rein, so eine Type.“
Und dann diese Musik - dabei huscht schon wieder ein Lächeln über ihr Gesicht - diesen finnischen Tango findet sie genial. Wenn Alex ihn spielt, natürlich ganz besonders!

„Ich hab das Buch gelesen und wollte dabei sein. Die Geschichte stimmte, der Humor stimmte und auch die Anteile an Ernsthaftigkeit. Auf die anderen Schauspieler war ich nur gespannt, neugierig, ein schönes Projekt, das sicher viele begeistern wird.“
Jedenfalls hat sie keinen Moment gezögert, als sie höre, was das denn für ein Projekt sei. Da kam spontan eher Neugier auf bei ihr.
Früher wollte Mira Bartuschek mal Theaterpädagogin werden und hat in dem Zusammenhang auch ein Praktikum mit Autisten gemacht. Das fand sie damals schon hoch interessant für sich. Mit ihrem eigenen Weg ist es dann aber doch anders gekommen und sie ist auch froh darüber. Diese Arbeit am Tango ist nun aber um so spannender.

Die Begegnung mit Nele und Michael schafft hohe Anforderungen an alle Schauspieler. Da ist nicht nur das eigene Spiel, da ist auch immer der Versuch, sie zu unterstützen und einen gemeinsamen Weg durch die Szene zu gehen. Vielleicht ist es auch ein falscher Gedanke, vielleicht können sie es ja auch ganz alleine, aber Mira sagt: „Es ist so drin in einem und so vermischen sich manchmal auch die Rollen vor und hinter der Kamera.“
Darf man das mischen? Man darf zunächst mal alles und dann ist die Frage nach dem Konzept und nach der Regie und nach den besonderen Möglichkeit der Schauspieler, aller Schauspieler.

„Durch Nele und Michael sind wir hier am Set manchmal auch sehr im Hintergrund und ich bin das eigentlich gar nicht gewohnt, sie nehmen sehr viel Raum ein und haben vor allem auch die Sympathie der Kollegen und aller Leute, die hier rumlaufen, da hab ich mich wirklich erst reingewöhnen müssen.“
Das Resümee ist aber auch für Mira klar. So ein Projekt mit so einer Geschichte und solchen Schauspielern? Jederzeit wieder!

