26. April 2007
Das Ende vom Anfang
Das ist nun erst einmal das letzte Foto mit einem riesigen Dank an alle, für alles und bei manchen weit darüber hinaus. Es war hart wie immer, schwierig wie immer, manchmal unerträglich wie immer, zum Teil aber auch entspannt wie selten und auf jeden Fall einzigartig und herzergreifend.
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25. April 2007
Darf ich bitte mal Ihre Wohnung zertrümmern?
„Bei manchen Motiven ist einfach der Wurm drin, muss man lange suchen, bis man zufrieden ist. Jetzt haben wir sie aber.“
Endlich kommt dieser Satz aus dem Mund von Ralph Moots, dem Ausstatter, es wird auch höchste Zeit. In der kommenden Woche ist Steinis Wohnung das letzte große Motiv für den Finnischen Tango.
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2. April 2007
SFX ist für jeden Bastler eine Herausforderung.
Bild 77 klingt ganz lustig im Drehbuchuch, weil sich die Situation so positiv auflöst und die bösen Metaller mit einem Trick in die Flucht geschlagen werden. Rudolph hat mal wieder einen klugen Plan und simuliert einen Selbstmord mit Pistole und Blut.
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31. März 2007
Mira Bartuschek ist Lotte
„Lotte ist klasse Frau, ein taffe Frau, mit einer weichen Seite und einer anderen in der sie viel Verantwortung übernimmt und ihre Frau steht.“ Wenn Mira Bartuschek über Lotte redet kommt sie richtig ins Schwärmen und setzt dieses Lächeln dabei auf, mit dem sie alle gewinnt und überzeugt.
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28. März 2007
Fabian Busch ist RUDOLPH
„Ich hab es nie leiden können, wie Behinderte im Kino oder im Fernsehen dargestellt werden, wusste aber auch nicht, wie es besser gehen könnte.“ Ein ehrliche Ansicht über ein schwieriges Thema. Immer wieder kommt bei diesem Dreh auch für Fabian Busch die Frage: Was ist denn nun politisch korrekt? Darf man Lachen, wenn was daneben geht? Was ist mit Sex? Rudolph ist durch seine Krankheit zum Zyniker geworden, wird an seine eigene Grenze geführt und findet heraus aus seinem Dilemma. „ Als ich das Drehbuch gelesen habe, war da so viel Liebe und so viel Melancholie, nie Kitsch.
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28. März 2007
Dabei sein ist alles!
„Wieso denn, das ist doch kein Problem, ich hab immer gemacht, was ich will, auch wenn’s mal ein bisschen schwieriger war im Leben.“ Sofia Pilch ist das, was man einen Alpha Typen nennt. Sie weiß, was sie will, sie setzt sich durch und dafür hat sie einen ganz langen Atem.
Nahe der belgischen Grenze in der Voreifel, liegt Gemünd. Da lebt Sofia Pilch und als sie von ihrem Freund Manni Laudenbach (Manni das Ohr) erfährt, dass noch Komparsen für einen Filmdreh in Bremen gesucht werden, wird sie hellhörig. „Ein Kinofilm? Das ist doch genau meine Sache. Hab ich noch nie gemacht, wird Zeit.“
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23. März 2007
Tricksen ist nicht nur erlaubt, sondern geradezu erwünscht.
Es gibt teure und weniger teure Sekunden im Film, die Szene dieser Freitag Nacht wird schon seit Wochen vorbereitet und nun soll sie endlich gedreht werden.
Ein kaputter Dodge, eine Leiche, Feuer und das komplette Musik Equipment einer Heavy Metall Band werden am Ende über eine Wiese verstreut liegen. Wirklich keine Freude für einen Drehtag mit Regen, aber der hat zum Glück am Morgen aufgehört. Die Jungs von Volkhart Buff brauchen einen Tag, um den Stunt am Motiv für die Nacht vorzubereiten.
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23. März 2007
Christoph und Simon, das Zebra Team
Simon Zwick ist einer von den vielen Praktikanten am Set und schon zu Drehbeginn eindeutig unentbehrlich. Er telefoniert, organisiert, verbreitet gute Laune und es dauert nur ein paar Tage, da hat er schon sein erste Rolle. So schnell geht das beim Film: Simon debütiert als Hinterteil von Christoph Schuler! Die beiden sind das Zebra in dem Theaterstück und es ist wirklich eine von den Rollen, die ein großes Opfer verlangen, sie bleiben unsichtbar! So ist das mit der Karriere.
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19. März 2007
Ein halber Drehtag für Frank Grabski
„Krieg ich wieder eine Rolle, wenn Du einen neuen Film machst?“ – in unregelmäßigen Abständen kommt die Frage von Frank Grabski immer wieder, nach dem Erfolg von „Verrückt nach Paris“. Da hatte er eine von drei großen Rollen, das geht natürlich nicht jedes Mal, aber Lust hätte er sofort.
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16. März 2007
.. oder doch gestrandetes Leben?
Wir wollen ja nicht das Wichtigste vorweg nehmen: Aber meistens wird am Ende ja alles gut und höchstwahrscheinlich auch in dieser Geschichte. Bei Sonne am Strand, auch wenn noch ein kühler Nordwest weht, sind die Voraussetzungen jedenfalls nicht so schlecht. Auf’s Drehbuch kann man sich auch in diesem Fall verlassen, auch wenn in diesem Moment die Bewährungsprobe noch auf sich warten lässt.
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15. März 2007
Der frühe Vogel fängt … den besten Sonnenaufgang
Halb sechs ist nicht nur für das Hotelpersonal „vor dem Frühstück“. Muss aber sein und dieser wolkenlose Himmel ist selbstredend eine geglückte und beglückende Aufmerksamkeit der Produktionsleitung, die genutzt werden muss!
„Wenn wir schon um sechs Uhr Drehbeginn haben, gibt’s vorher keine Probe, oder?“ – „Neptun sein Dank!“
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14. März 2007
Sven Pippig macht den Bösen
Eigentlich kann er ja keiner Fliege was zuleide tun, aber da er so schön böse und gefährlich aussehen kann, bekommt Sven Pippig auch immer wieder diese Rollen angeboten. Er passt haargenau in die Bremer Metaller Band „AS I AM“ und steht nun für den Cast in deren Mitte – auf den Plakaten und im Film. Grimmiger Blick und zuhause Mamas Liebling, so sind sie und so treten sie am liebsten auf.
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13. März 2007
Wann gibt’s denn schon mal eine Seebestattung
Bild 14, Tommy soll auf dem Grund der Nordsee seine letzte Ruhe finden. Fachpersonal von
Land ist an Deck: Pastor i. R. Dieter Albertsmeier. Alles andere ist Glück. Feinster
Sonnenaufgang, etwas diesig, Windstärke 1, kaum Wellen. Ein Bilderbuchtag.
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12. März 2007
So ein Tag …
Michael ist wenig beeindruckt. „Ich bin schon oft mit einem Schiff gefahren!“ Nele guckt etwas zögerlich. „Ich bin erst einmal mit einem Schiff gefahren, zu meiner Oma.. Ob ich Angst vor den Wellen hab? Nee. Aber hoch dürfen sie nicht sein, dann krieg ich doch Angst. Jetzt geht’s aber.“
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8. März 2007
Presse am Set, das machen wir dann auch noch nebenbei
„Ich kann jetzt nicht, das Mädel vom Radio soll nachher noch mal wieder kommen, vielleicht hab ich dann Zeit.“
Wenn Gabriela Maria Schmeide ans Set kommt, will sie sich erst einmal orientieren, mit ein paar Leute reden, wissen, wo was ist und wie ihr Plan für den Tag ist.
Klar die Arbeit geht vor, aber wenn schon mal in Bremen gedreht wird, dann ist das auch gleich ein gutes Thema für Zeitung Radio und Fernsehen.
Heute ist sowieso nahezu ein Bremer Tag. Frank Grabski war vorhin schon mal da, um seinen Vertrag von gestern an der Straßenbahnhaltestelle zu bekommen.
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5. März 2007
Regie heißt, drei Monate Hochspannung und keine Sekunde Zeit für irgendetwas anderes.
„Komm mir nicht so, ich habe große Brüder, willst Du sie kennen lernen? Besser nicht für Dich, die machen Döner aus Dir!“ Das Ganze vorgetragen mit einem türkischen Akzent und natürlich mit einem Lächeln. „Pass auf Du, ich weiß, wo dein Haus wohnt!“
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4. März 2007
Rezepte vom Set
„Guten Tag, mein Name ist Freddie Radecke und ich möchte zum Film, egal wie!“ Dem Mann kann geholfen werden, bei allen großen Produktionen von GEISBERG STUDIOS in Bremen war er dabei, als RequisitenHansDampf, als Schauspieler und beim Finnischen Tango inzwischen in dreifacher Funktion: Freddie dreht fürs Making Of, Freddie schreibt Geschichten für den Internet Blog und heute ist er auch noch Vorkoster am Catering Wagen!
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3. März 2007
„Danke, ich freu mich wahnsinnig!“ Das war Manni Laudenbachs Reaktion auf das Angebot, beim Finnischen Tango dabei zu sein.
Jetzt am Set geht immer wieder ein breites Grinsen über sein großes Gesicht, wenn er sich umsieht, wenn er neue Leute entdeckt - und wenn er Sofia begegnet…
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2. März 2007
Am Set coacht Robert Schnöll, der Fechtmeister, alle Schauspieler mit Degen in der Hand.
Es ist natürlich ein Traum für jeden Schauspieler eine Fechtszene der Musketiere spielen zu können und dann vielleicht noch „Einer für alle, alle für einen“ auf den Lippen. Die meisten Schauspieler können fechten, aber wenn’s dann später auch auf der großen Leinwand im Kino gut aussehen soll, brauchen sie alle einen Coach.
Das ist der Auftritt für Robert Schnöll.
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1. März 2007
…denn nicht jeder kann Akkordeon spielen!
Largoland aus Berlin macht die Musik für den Finnischen Tango. Seit das klar ist, wissen wir, die Musik wird ganz groß in diesem Film, muss sie auch!
Finnischer Tango hat in Deutschland eine kleine, aber feine Fangemeinde. Wir werden sie vergrößern, weil gerade der Film “Finnischer Tango” geeignet ist, uns für’s Kino die ersehnten großen Gefühle anzuticken. Christoph Blaser und Steffen Kahles (Largoland) waren begeistert von dem Buch, mit dem Finnischen Tango mussten sie sich erst selbst anfreunden.
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28. Februar 2007
… und dann nimmt das ganze Unglück seinen Lauf.
Es werden keine 3 Minuten vergangen sein – später im Film - wenn eine schreckliches Krachen plötzlich alles im Leben der Hauptfiguren verändern wird.
Ein dumpfer Knall, plötzlich dreht sich alles, das Auto fliegt durch die Luft, donnert auf den Boden, ist auf dem Kopf gelandet und als es dann, nach einigen wenigen aber unendlichen Sekunden wieder still ist, steht im Drehbuch:
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26. Februar 2007
Das Leben ist eben doch überlebenswert
Das Trio von Alex, Steini und Tommy wird zwar die ersten drei Minuten des Films nicht überleben und trotzdem bis zur letzten Einstellung präsent sein!
Der „Finnische Tango“ wird die Geschichte von drei jungen Musikern, die durch die Hölle gehen müssen, um am Ende doch noch eine Chance miteinander zu haben, auch wenn einer von ihnen schon bald das Zeitliche segnet.
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