Auf dem Weg zum Schlussbild

15. März 2007

Der frühe Vogel fängt … den besten Sonnenaufgang

Halb sechs ist nicht nur für das Hotelpersonal „vor dem Frühstück“. Muss aber sein und dieser wolkenlose Himmel ist selbstredend eine geglückte und beglückende Aufmerksamkeit der Produktionsleitung, die genutzt werden muss!

„Wenn wir schon um sechs Uhr Drehbeginn haben, gibt’s vorher keine Probe, oder?“ – „Neptun sein Dank!“

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An Deck steht Kapitän Büscher: „Moin, moin.“ Das ist erst mal alles, was er zu sagen hat. Kein Wort zuviel, bis sich Menschen und Technik verstaut und eingereichtet haben. „Und dann will ich mal eben sagen, was wichtig ist!“ Schon klar, wer auf dem Schiff das Sagen hat!

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Er hat die nötige Ruhe und ostfriesische Gelassenheit. Filmcrews sind nicht wirklich beeindruckend für ihn, auch nicht mit Sonderwünschen: „Kann das Schiff auch links rum?“

Nach zwei Stunden gibt’s den ersten Ausfall. Die Wellen sind zwar nicht wirklich hoch, aber Mägen von Landratten sind eben empfindliche Organe.

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Das ist so einer von den Tagen, an dem man sich vielleicht doch vorstellen könnte, mal ein Traumschiff zu drehen. Im Mittelmeer. Oder vielleicht doch lieber hier, bei den Friesen, auf einem Kutter, auf einer Insel, in den Dünen…

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Als ob nichts gewesen wäre – und dabei war das Schlussbild in der Zwischenzeit – kommt die Sirius fünf Stunden später wieder in den Hafen von Norderney.

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Wieder so ein Duseltag, es hätte schließlich auch richtig was auf die Mütze geben können.

Was bisher geschah