„Finnisch gut“
26. Februar 2007
Das Leben ist eben doch überlebenswert
Das Trio von Alex, Steini und Tommy wird zwar die ersten drei Minuten des Films nicht überleben und trotzdem bis zur letzten Einstellung präsent sein!
Der „Finnische Tango“ wird die Geschichte von drei jungen Musikern, die durch die Hölle gehen müssen, um am Ende doch noch eine Chance miteinander zu haben, auch wenn einer von ihnen schon bald das Zeitliche segnet.
So widersinnig das erscheint, so richtig ist es und so dicht am richtigen Leben.

Es ist der Finnische Tango, der sie zusammenhält und die Melancholie ihres eigenen Lebens kommt mit jeder Note an die Oberfläche.

Der Weg von: „Du gehst nach rechts, ich geh nach links und das wars dann!“ über „Alle für einen und einer für alle“ bis „Ist das da ‚ne Träne auf deiner Wange“ ist nur mit gnadenlosem Optimismus herzustellen und mit Freunden, von denen man nie erwartet hätte, dass sie es werden können – und natürlich mit Musik!
Alex reißt sie alle in die Katastrophe und am Ende bringt er sie mit seinem Akkordeon auch alle wieder zusammen.
„Finnisch gut“ wird insofern die langersehnte europäische Antwort auf amerikanisches „Happy End“, auch ohne die englische Schreibweise „Finish gut“…

