Der Film

Die dramatische Komödie „Finnischer Tango“ erzählt die Geschichte von einem, der auszog es sich leicht zu machen und dabei das Menschsein lernte.
Alexander ist ein leidenschaftlicher aber erfolgloser Musiker. Und sonst eigentlich nicht viel. Er ist kein netter Typ, kein guter Freund, kein zuverlässiger Partner, kein Mensch, der Verantwortung übernimmt.

Nachdem er mit seinen beiden Bandkollegen einer Death Metall Combo deren vollgepackten Tourbus klaut, kommt es zu einem folgenschweren Unfall. Schlagzeuger Tommy stirbt, Alexander überwirft sich mit dem Gitarristen Steini und sitzt daraufhin ohne Wohnung, ohne Band und ohne Plan, dafür aber mit einem Berg Schulden und den wütenden Metallern im Nacken auf der Straße.

Bei der Suche nach einem Job, der ihn nicht allzu viel Einsatz kostet, erfährt er von einer Behindertentheatergruppe, die für ihre Inszenierung der „Drei Musketiere“ noch einen Mitspieler mit Handicap sucht. Skrupellos erfindet er eine Behinderung, bekommt die Rolle und zieht in die, von der unkonventionellen und süßen Lotta betreute, Wohngruppe ein.
Dort trifft er auf schräge, offene und liebenswerte Menschen, die ihn alle in ihrer Mitte herzlich willkommen heißen. Nur dem hochintelligenten Rudolph, einem lebensmüden und todkranken Misanthropen trifft Alexander auf einen Gegner, der sein Spiel sofort durchschaut.

Durch die Begegnung mit den wunderbar unverstellten Behinderten und dem Eintauchen in ihre Welt beginnt Alexander sich langsam zu verändern und als Rudolph ihn auf die Probe stellt, heißt es plötzlich: „Einer für alle – alle für einen!“

Produktion

Geisberg Studios
Eike Besuden Filmproduktion GmbH, Bremen
www.geisbergstudios.de
In Koproduktion mit:
Pinguin Film, Wolfsburg
www.pinguinfilm.de
Und:
Norddeutscher Rundfunk
www.ndr.de

Drehbuch:
Jan Berger nach einer Geschichte von Marcus Hertneck

Regie:
Buket Alakus

Herstellungsleitung:
Rolf Wappenschmitt

Kamera:
Daniela Knapp

Produzent:
Eike Besuden

Redaktion:
Jeanette Würl, NDR

Musik:
Largoland, Berlin
www.largoland.de

Darsteller:
Christoph Bach, Mira Bartuschek, Michael Schumacher, Nele Winkler, Fabian Busch, Daniel Zillmann, Gabriela Maria Schmeide, Frank Grabski, Erik Roßbander

Drehzeit:
Ende Februar bis Anfang April 2007

Drehorte:
Bremen, Nordsee, Nordrhein-Westfalen

Produktionsstand:
In der Durchführung

Kinoauswertung:
ca. Herbst/Winter 2007

Mit Förderung von:
nordmedia Fonds in Niedersachsen und Bremen (Produktion)
Senator für Kultur, Bremen
Filmstiftung Nordrhein-Westfalen
Deutscher Filmförderfond (DFFF)

(Stand: März 2007)

Was bisher geschah